Tag der Endspiele - JFV Lüneburg krönt sich doppelt

Das Thermometer zeigte am Tag der Bezirkspokalendspiele auch in Rotenburg/Wümme hohe Plusgrade an. Spielerinnen und Spieler sowie rund 500 Zuschauer verlangten die sieben Finalbegegnungen bei strahlendem Sonnenschein viel an Energie ab. Der JFV Lüneburg hatte zum Saisonausklang doppelten Grund zur Freude. Gleich zweimal trug sich der Klub in die Liste der Cupsieger ein (U14, U15). Der ESV Fortuna Celle (B-Juniorinnen), Buchholzer FC (U16), JFV Ahlerstedt/Ottendorf/Bargstedt/Harsefeld/Heeslingen (U17), VSK Osterholz-Scharmbeck (U18) und der TB Uphusen (U19) kristallisierten sich auf der tollen Sportanlage „In der Ahe“ zudem als Bezirkspokalsieger 25/26 heraus.
Zum allgemeinen Wohlempfinden gestalteten sich die Endspiele betont fair. Der Fußball-Bezirksjugendausschuss registrierte mit Genugtuung nicht den Ansatz einer Ausschreitung, der den vor Ort anwesenden Sicherheitsdienst auf den Plan gerufen hätte. Ins Bild passte es für die Funktionäre um Bezirksjugendobmann Uwe Norden (Verden) auch, dass keinerlei ernsthafte Blessuren zu verzeichnen waren. Gleichwohl fiel in den Freudenbecher doch ein Wermutstropfen. Ein Fan zündete nach einem Bezirkspokalsieg seines Vereins Pyrotechnik im Stadion. Ein No-Go aus der Sicht des Fußball-Bezirksjugendausschusses.
Den höchsten Tagessieg verbuchte bei den Finalspielen der JFV Ahlerstedt/Ottendorf/Bargstedt /Harsefeld/Heeslingen (7:0 gegen SGW Heidmark, U17). Das Gegenstück dazu bildete das Endspiel der U19-Junioren, das erst nach Elfmeterschießen einen Cupsieger fand (5:3 für TB Uphusen gegen JSG Leinetal). Anerkennung verdienten die Schiedsrichter, die die Endspiele sicher über die Bühne brachten. Emil Jacobs, Max Seydler (beide JFV Lüneburg U15) und Bouzalmad Zinedine (TB Uphusen U19) trafen während der regulären Spielzeit doppelt für ihr Team.
Der Dank des Bezirksjugendausschuss gebührte dem Rotenburger SV als sehr guter Gastgeber für den Tag der Endspiele. Darüber hinaus vor allem Stadionsprecher Carsten Böder (Waffensen), der mit musikalischer Begleitung Gänsehautmomente entfachte und Rüdiger Wiegand (Rotenburg), der sich als ehemaliger Vorsitzender des Bezirkssportgerichts für die Rolle des Helfers nicht zu schade war. Das Interesse von Zuschauerseite fiel im Vergleich zum Vorjahr geringer aus. 2025 zählten die Organisatoren noch 700 Besucher. 2026 waren es 500 Zuschauer. Die hohen Temperaturen luden vor diesem Hintergrund eher zum Baden als zum Besuch eines Fußballspiels ein.













